Das Team von Exporo

Verwurzelt in der Hansestadt – das Fintech Exporo im Porträt


In dieser Porträtreihe stellen wir die Geschichten und Geschäftsmodelle von Hamburger Unternehmen und Institutionen der Finanzbranche vor. Dieses Mal: die Immobilien-Crowdfinanzierer Exporo.

In den Neunzigern feierten drei Teenager – Julian Oertzen, Simon Brunke und Björn Maronde – vor den Toren Hamburgs in Winsen (Luhe) ihre ersten Parties. 20 Jahre später feiern sie etwas Anderes, mittlerweile elbaufwärts in der Hamburger Hafencity und als Chefs ihrer eigenen Firma Exporo: einen Jahresumsatz im hohen zweistelligen Millionenbereich im Geschäftsjahr 2018.

Auf der Crowdinvesting-Plattform können private Anleger in Immobilienvorhaben investieren, die bisher eher professionellen Investoren vorbehalten waren. Exporo verdient an Vermittlungsgebühren, die Projektentwickler für die zahlen. 2018 wurde das Portfolio des mittlerweile erwachsenen Start-up um eine Anleihe erweitert, mit der sich Anleger an Bestandsimmobilien beteiligen können.

Seit 2014 arbeiten die Freunde aus Schulzeiten zusammen an der Plattform, die heute Marktführer im Bereich digitaler Immobilieninvestments ist. Für das Team lag es damals nahe, das eigene Unternehmen in der „schönsten Stadt der Welt zu gründen“, erzählt CEO Simon Brunke. Genauso nah lag, dass das erste über die Plattform finanzierte Immobilienprojekt – der Bau eines Wohngebäudes in der Feldbrunnenstraße – ein Hamburger Vorhaben war. Für die Firma war gleich dieser erste Aufschlag ein Erfolg: Mit einem Volumen von 2,1 Millionen Euro von 440 Investoren war es zu der Zeit das zweitgrößte Immobilien-Crowdfunding Europas – und Exporo erhielt 2016 hierfür sogar den Immobilienmanager Award.

Seither ist das Unternehmen stetig gewachsen, bis Anfang 2019 zum Beispiel auf mehr als 170 finanzierte Projekte und über 350 Millionen Euro vermitteltes Kapital. Im Juni 2018 kam der 100. Mitarbeiter an Bord, fast 130 sind es inzwischen. Simon Brunke: „Auch sie schätzen den Standort Hamburg mit seiner großen und gut etablierten Finanz- und Immobilienwirtschaft, seiner vielfältigen Fintech-Szene und die attraktive Lage des Firmensitzes in der Hafencity.“

Noch was Hanseatisches im Hause Exporo: Brunke selbst nannte sich in einem Interview vor einiger Zeit so. Er möge keine Schulden, sagte er, da sei er „hanseatisch eingestellt“. Das ist einer der Gründe, warum die Firmengründer zunächst vor allem eigenes Geld in die Firma steckten, eine mittlere sechsstellige Summe soll es gewesen sein. Gehalt zahlten sie sich auch jahrelang keines aus. Mittlerweile ist Exporo besser aufgestellt und bleibt trotz großer Finanzierungsrunden  hanseatisch bodenständig.

Mit Zinsland und ReaCapital tummeln sich zwei weitere erfolgreiche Hamburger Fintechs im Markt für Immobilien-Crowdfunding – damit ist Hamburg in diesem Fintech-Segment unangefochtener Marktführer.

 

 

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