07.
Jun
2019

Künstliche Intelligenz und Digitalisierung in der Finanzwirtschaft - 9. Kapitalmarktkonferenz

Die Geschäfte der Finanzbranche basieren in immer stärkerem Maße auf riesigen Datenmengen. Diese Daten zu verarbeiten und möglichst passgenau für individuelle Kundenanforderungen zu nutzen, ist ein wichtiger Faktor für die künftige Wettbewerbsfähigkeit. Gerade in diesem Bereich können digitale Lösungen und künstliche Intelligenz einen wertvollen Beitrag leisten.
Die Branche steht hier am Anfang einer komplexen Entwicklung, die die Arbeit in vielen Bereichen grundlegend verändern wird. Was kann Künstliche Intelligenz und was (noch) nicht? Welche Anwendungsbeispiele gibt es schon in der Praxis und wo steuert das digitale Banking hin? Wie verändert sich die Bankenaufsicht im Zuge dieser Entwicklungen und wer trägt überhaupt die Verantwortung für digitalisierte Entscheidungen?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der neunten Kapitalmarktkonferenz der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, des Finanzplatz Hamburg e.V., des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) und der Handelskammer Hamburg.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Nutzen Sie dafür diesen Link.

Programm:


10:00 Uhr: Begrüßung
    
Dr. Thomas Ledermann, Stv. Vorsitzender Finanzplatz Hamburg e.V.

Hermann Hofer, Leiter des Bereichs Innen- und Filialbetrieb der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein

Gesamtmoderation: Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor des HWWI

10.15 Uhr:  Was kann Künstliche Intelligenz, was (noch) nicht. Und was bedeutet das für den Finanzsektor?
Prof. Dr. Andreas Moring, International School of Management (ISM), Hamburg

10.40 Uhr: Case Studies
 
Künstliche Intelligenz als Geschäftsmodell
Max Bense, Head of Strategic Sales, CollectAI
        
Kundenanalyse durch Digitalisierung der Vermögensverwaltung
Markus Neuburger, Leiter Trading & Sales, Donner & Reuschel AG
        
Digitalisierung und Bankenaufsicht
Georg Stindt, Leiter der Abteilung „Rechnungslegung, Aufsichtsdatenbanken“ im Zentralbereich Banken und Finanzaufsicht Deutsche Bundesbank

11.30 Uhr: Maschinenethik und Verantwortung
Prof. Catrin Misselhorn, Philosophisches Seminar, Georg-August-Universität Göttingen

12.00 Uhr: Podiumsdiskussion
Diskussion mit allen Referenten

ab 13:00 Uhr: Ausklang mit Mittagsimbiss

Ihr Ansprechpartner

Jan Korte
Referent Finanzwirtschaft
Tel. +49 40 36138-503

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News

Digitalisierung in der Finanzindustrie: Tokenisierung und elektronische Wertpapiere

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​Die Digitalisierung der Finanzindustrie schreitet konsequent voran. Gerade in den letzten Monaten wird immer häufiger von der „Tokenisierung“ gesprochen, die ersten „Kryptowertpapiere“ wurden bereits emittiert und der Gesetzgeber hat unlängst einen Entwurf für ein „Finanzmarktdigitalisierungsgesetz“ vorgelegt.

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Bundesweite Befragung liefert 28 Ideen zur Steigerung der Attraktivität der Finanzwirtschaft als Arbeitgeber

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Im gemeinsamen Verbund deutscher Finanzplätze haben wir online und bundesweit junge Menschen nach der Attraktivität der Finanzwirtschaft als Arbeitgeber befragt. Aus den Ergebnissen ließen sich 28 Forderungen herauskristallisieren. Zentrale Forderungen sind die frühzeitige Vermittlung von ökonomischem Wissen in Schulen, die transparente Kommunikation von Karrierewegen und -optionen sowie die Flexibilisierung der Arbeitsorganisation.

Die Ergebnisse der Befragung wurden auf der Internetseite unseres GERMANY FINANCE Verbandes im Sommer veröffentlicht. Insgesamt beteiligten sich 4.744 Teilnehmende im Alter von 15 bis 35 Jahren und reichten 605 Vorschläge ein, über die mehr als 48.000-mal abgestimmt wurde. Sozial- und Datenwissenschaftler:innen der CivicTech-Organisation Make.org haben die Vorschläge in Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Institut für Internet und Demokratie der Universität Düsseldorf ausgewertet und in sechs Aktionsfeldern zu 28 Themen verdichtet.

Die wichtigsten Forderungen aus Sicht der Befragten umfassen:

  • Frühzeitige Vermittlung ökonomischen Wissens in Schulen, unterstützt durch Branchenvertreter, Workshops und ein "Haushaltsfach".
  • Transparente Kommunikation von Berufsfeldern, Arbeitsbedingungen und Verdienstmöglichkeiten.
  • Flexibilisierung der Arbeitszeitgestaltung, alternative Arbeitsmodelle, flexible Urlaubsplanung und die Förderung von Remote-Arbeit und Home-Office.

Die Studie leistete einen wertvollen Beitrag zur Identifikation von wichtigen Faktoren bei der Bewältigung des Nachwuchs- und Fachkräftemangels in der Finanzwirtschaft. Einen detaillierten Bericht zur Studie und ihren Ergebnissen finden Sie hier als PDF zum Download.

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Finanzplatz Hamburg e.V. - Sommerfest 2023

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Bei bestem Wetter und bester Aussicht wurde das diesjährige Finanz Platz Hamburg Sommerfest am 10. Juli auf der Merkur-Terrasse der Handelskammer Hamburg gefeiert.

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Germany-Finance-Studie: Zahlen, Daten, Fakten zum Sustainable-Finance-Standort Deutschand

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Die Studie „Zahlen, Daten und Fakten zum Sustainable-Finance-Standort Deutschland im europäischen Vergleich“ wurde von der HSBA Hamburg School of Business Administration im Auftrag von Germany Finance erstellt.

 

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