Finanzwissen

Finanzwissen ist für jeden wichtig – ganz besonders aber für junge Menschen. Die finanziellen Angelegenheiten von Kindern werden üblicherweise von den Eltern geregelt. Mit zunehmendem Alter steigt die Verantwortung für die eigenen Finanzen. Da ist eine grundsätzliche Orientierung wichtig. Wo aber anfangen und wie verschafft man sich einen Überblick darüber, was notwendig, wichtig, optional oder vielleicht sogar gefährlich ist?

Unsere humorvollen Clips - Poetry-Slammer David Friedrich sei Dank - sollen eine Orientierungshilfe beim kompetenten Umgang mit Finanzen im Alltag sein.

 

Behalte den Überblick über deine Kohle

 

Die private Finanzplanung

Wer eine private Finanzplanung aufstellt, legt eine gute Grundlage dafür, selbstgemachten Geldproblemen aus dem Weg zu gehen und den Überblick zu behalten. Sie ist weder Raketenwissenschaft noch Hexenwerk. In erster Regel reicht für den Start der gesunde Menschenverstand. Hilfreich ist eine Ausgaben- und Einnahmenübersicht, in der alle wiederkehrenden Einnahmen und Ausgaben aufzulisten sind. Je genauer, desto besser. Auf die Einnahmenseite gehören Gehälter, z.B. aus Ausbildung oder Nebenjob, genauso wie Stipendien oder die finanzielle Unterstützung der Eltern. Zu den Ausgaben zählen unter anderem Kosten für Miete, Strom und Wasser (bei eigener Wohnung) bzw. Kostgeld sowie Beiträge für Fitnessstudio, Netflix, Spotify und das Handy. Dazu kommen variable Kosten für Verpflegung, Freizeitaktivitäten und weitere Anschaffungen. Sind diese Kosten zu hoch? Dann ist es immer lohnenswert, kritisch die eigenen Ausgaben zu überdenken: Was ist wirklich wichtig, was wird gebraucht, wo und was kann eingespart werden. Stellt man die Kosten den Einnahmen gegenüber, ergibt sich das finanzielle Kapital, mit dem die Finanzanlage angegangen werden kann.

 

Versichere deine Zukunft

 

Privathaftpflichtversicherung

Ein finanzieller Schaden kann existentiell sein, wenn Ausgaben ins Unermessliche steigen. Eine Privathaftpflichtversicherung ist daher ein Muss. Diese Risikoversicherung springt ein und übernimmt die Kosten des von dem Versicherten verursachten Schadens. Die Versicherung kann für geringe Kosten abgeschlossen werden, ist aber von hoher Relevanz, weil sie existentielle Risiken absichert. Wichtig dabei: Es geht hier nicht in erster Linie um Kosten für ein kaputtes Handy. Das mag zwar auch teuer und ärgerlich sein, ruiniert in aller Regel aber noch nicht die finanzielle Existenz. Bei einem selbstverschuldeten Unfall mit Personenschaden kann das jedoch der Fall sein. Bis zum Ende von Ausbildung und Studium können Kinder noch bei den Eltern mitversichert sein, wenn diese eine Familienhaftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Spätestens nach Ausbildung oder Studium sollte eine eigene Privathaftpflicht abgeschlossen werden.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Ein weiteres existentielles Risiko für Berufstätige kann im Ausfall von Einnahmen liegen, zum Beispiel im Falle einer Berufsunfähigkeit. Dann greift zwar ein gewisser Schutz durch die gesetzliche Versicherung, in keinem Fall aber eine Volldeckung. Daher sollte man sich mit Möglichkeiten der zusätzlichen Absicherung, etwa durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung befassen.

Risikolebensversicherung

Eine Entscheidung für zusätzlichen Versicherungsschutz ist, je nach Lebenssituation, individuell zu beantworten. Ein weiterer Schutz, etwa durch eine Risikolebensversicherung wird üblicherweise relevant, wenn Kinder, Ehepartner und andere Angehörige maßgeblich von dem eigenen Einkommen abhängig sind.

 

5 Euro Startkapital

 

Geldanlage/Vermögensbildung

Wenn die Finanzplanung und Risikoabsicherung die "Pflicht" ist, ist die Geldanlage mit dem Zweck der Vermögensbildung sozusagen die Kür. Das Tolle daran: Man kann seine Ersparnisse für sich arbeiten lassen und Einkommen z.B. aus Zinsen und Dividenden erzielen. Wer die Erträge wieder investiert, kann dabei mit zunehmender Zeit die Rendite steigern. Also ab an den Aktienmarkt? Grundsätzlich ist es eine gute Idee, sein Geld in Unternehmen anzulegen, denen man vertraut oder deren Produkte man kauft. Aber man sollte ein paar Regeln beachten: Riskantere, aber auch chancenreichere Geldanlagen kommen für das Geld in Frage, auf welches man notfalls mehrere Jahre verzichten kann. Je chancenreicher eine Anlage ist, desto größer ist in aller Regel auch das Verlustrisiko. Es ist ratsam, nicht das gesamte Geld an einem Zeitpunkt zu investieren oder in ein einzelnes Unternehmen zu stecken. Zur Risikostreuung bietet sich z.B. die Anlage in Investmentfonds, in Form eines Sparplans bei einer Bank oder Versicherung an.

Kontakt

Stefanie Gotthardt
Telefon: +49 (0)40 / 36138 303
E-Mail: stefanie.gotthardt@hk24.de

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