InnoFinTech Programm gestartet

InnoFinTech Programm gestartet

Hamburg, 24.03.2022 – InnoFinTech-Programm gestartet. Neues Programm unterstützt die Entstehung und Entwicklung innovativer Startups mit Zuschüssen bis zu 200.000 € in der Start- und Entwicklungsphase.

In Hamburg geht ein neues Förderprogramm für junge Unternehmen der Finanzwirtschaft an den Start. Mit dem Programm „InnoFinTech“ sollen Existenzgründungen und die Ansiedlung von jungen, innovativen Unternehmen aus den Bereichen FinTech und InsurTech sowie angrenzender Segmente (z.B. LegalTech und PropTech) unterstützt, sowie die Umsetzung neuer Vorhaben durch bereits gegründete junge Unternehmen erleichtert werden. Die Förderung umfasst je Startup bis zu 200.000 Euro Zuschuss, mit dem bis zu 90 Prozent der Kosten des förderfähigen Vorhabens finanziert werden können. Beantragt werden können die Mittel bei der IFB Innovationsstarter GmbH, einer Tochtergesellschaft der IFB Hamburg. InnoFinTech ist ein gemeinsames Projekt von Finanzbehörde, Handelskammer und Finanzplatz Hamburg e.V. im Rahmen des im Herbst 2021 beschlossenen Masterplans Finanzwirtschaft und mit Mitteln in Höhe von 2,5 Mio. Euro ausgestattet.

Flankierend zum finanziellen Förderprogramm „InnoFinTech“ werden die Startups mit weiteren Angeboten unterstützt. Die FinTech Agency bietet ein umfassendes Informations- und Beratungsangebot zu Standorterkundung, Standorterrichtung und Wachstum. Der Finanzplatz Hamburg e.V. wird aktiv Kontakte zwischen den Startups und eigenen Mitgliedsunternehmen vermitteln. Das Hamburger Investoren Netzwerk (HIN) wird einen systematischen Matchmaking-Prozess für die Zielgruppe etablieren, um FinTechs mit Business Angels und anderen Investoren zusammenzubringen.

Senator Dr. Andreas Dressel: „Gemeinsam mit unseren Partnern Handelskammer und Finanzplatz Hamburg haben wir uns mit dem Masterplan Finanzwirtschaft das Ziel gesetzt, junge Unternehmen aus den Bereichen FinTech, InsurTech, LegalTech oder PropTechs zu unterstützen und damit die Wertschöpfungs- und Arbeitsplatzpotentiale für den Standort Hamburg zu heben. Genau hier setzt unser Programm InnoFinTech unter dem Dach unserer Förderbank IFB an, es ist ein guter Hebel, um StartUps in ihrer Gründungsphase am Standort Hamburg wirksam zu unterstützen. Als Bonus zum Förderprogramm wollen alle unsere Masterplan-Partner neuen Unternehmen am Standort Hamburg bei allen Ansiedlungs- und Netzwerkthemen tatkräftig unter die Arme greifen. Wir freuen uns auf neue Unternehmen und neue Arbeitsplätze in dieser wichtigen Branche in Hamburg!““

Dr. Malte Heyne, Hauptgeschäftsführer Handelskammer Hamburg: „Ein dynamisches Start-up-Ökosystem ist Innovationstreiber für eine nachhaltige und digitale Transformation der Hamburger Wirtschaft. Der Finanzwirtschaft kommt die Aufgabe zu, diese Herausforderung zu finanzieren und mitzugestalten. FinTechs selbst können diesen Wandel durch neue Technologien und innovative Produkte beschleunigen. Die Ansiedlung junger Unternehmen aus den Bereichen FinTech und InsurTech ist deswegen für unseren Standort wichtig. Wir begrüßen das neue Förderprogramm, das gezielt auf bereits gut erprobten und etablierten Strukturen aufsetzt.“

Dr. Harald Vogelsang, Vorsitzender des Finanzplatz Hamburg e. V.: „Eine starke Fintech-Szene ist wichtig für die Zukunftsfähigkeit des gesamten Finanzstandorts. Hamburg ist bereits jetzt ein gut etablierter Fintech-Standort in Deutschland und Europa mit einem überdurchschnittlich großen Anteil junger Fintechs. Das InnoFinTech-Programm hat das Potenzial, die Akteure am Standort bedarfsgenau zu unterstützen und setzt überdies Anreize zur Ansiedlung neuer Akteure.“

Ralf Sommer, Vorstandsvorsitzender der Hamburgischen Investitions- und Förderbank: „In dem Masterplan Finanzwirtschaft wurden Handlungsfelder vereinbart, um den Finanzstandort Hamburg breiter aufzustellen und nachhaltig zu stärken. Mit unserem neuen Förderprogramm wollen wir einen ersten Impuls zur Ansiedlung innovativer Unternehmen aus der Finanzbranche, insbesondere von FinTechs, InsurTechs, LegalTechs und RegTechs, setzen, um ihre Gründung und ihr Wachstum zu unterstützen.“

Hintergrund
Seit Herbst 2021 leisten die Partner Finanzbehörde, Handelskammer und Finanzplatz Hamburg e.V. mit dem beschlossenen „Masterplan Hamburger Finanzwirtschaft 2021 -2025“ (Bürgerschaftsdrs. 22/5889) einen Beitrag dafür, dass Hamburg im Finanzdienstleistungssektor zukunftsfähig aufgestellt ist und nachhaltig gestärkt wird. Hierzu werden neue Wachstumspotentiale identifiziert und gehoben. Vergleichsmaßstab sind erfolgreiche Finanzstandorte vergleichbarer Größe und Rahmenbedingungen in ganz Europa – dies ist in der jetzt anstehenden Neustartphase nach der Corona-Krise ein wichtiges Signal an eine für Hamburg zentrale Branche.

Nähere Informationen zum Förderprogramm gibt es hier und hier: innovationsstarter.com/innofintech

Nähere Informationen zu den flankierenden Maßnahmen: fintech-hamburg.com/agency


Rückfragen der Medien
Pressestelle der Finanzbehörde
Telefon: 040 42823 1662
E-Mail: pressestelle@fb.hamburg.de
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News

Ein Rückblick auf unsere 11. Kapitalmarktkonferenz

Ein Rückblick auf unsere 11. Kapitalmarktkonferenz

Wir blicken zurück auf eine erfolgreiche 11. Kapitalmarktkonferenz, die wir gemeinsam mit unseren Partnern am 06.10.2023 in den Räumlichkeiten der Handelskammer Hamburg umsetzen konnten.

Auf der Hamburger Kapitalmarktkonferenz bieten wir alljährlich eine Plattform für den Austausch von Informationen und Erkenntnissen. Leitthema des Jahres waren die zunehmenden Inflationsraten, die zu einer verschärften Geldpolitik der Zentralbank und einer Erhöhung des Leitzinses führten, mit dem Ziel Preisstabilität herzustellen. In Folge stiegen die Anleiherendite und Risikoprämien auf den Kapitalmärkten. Weshalb wir im Rahmen eines Keynote Beitrages und drei Kurzimpulsen mit anschließender Podiumsdiskussion unsere geladenen Experten mit folgenden Fragen auseinandersetzten: Was bedeuten die neuen Rahmenbedingungen für die Geschäftsmodelle von Banken, Versicherungen und anderen Finanzunternehmen? Welche Risiken können damit einhergehen? Und wie können sich Finanzmarktakteure dagegen wappnen?

In seinem Keynote beschäftigte sich Prof. Dr. Wieland (Stiftungsprofessor für Monetäre Ökonomie und Geschäftsführender Direktor des Institute for Monetary and Financial Stability (IMFS), Goethe-Universität Frankfurt) mit der herrschenden Stagflation in Deutschland. Mögliche Faktoren zur Überwindung seien laut Ihm auch in der Geld- und Finanzpolitik zu identifizieren. Zwar sei die Inflation im Euroraum rückläufig, doch insbesondere die Industrie bliebe wegen hoher Energiekosten und Fachkräftemangel hinter den Produktionserwartungen zurück. Für die Finanzpolitik sei es daher notwendig aus der Nachfrage getriebenen Krisenrettungspolitik auszusteigen und mit einer angebotsorientierten Finanzpolitik verbessert Anreize für Arbeit, Investitionen, Innovationen und Wachstum zu schaffen.

In den darauffolgenden drei Impulsen beschäftigten sich die Referenten mit den unterschiedlichen Perspektiven der aktuellen Lage am Finanzmarkt und berichteten zur Rolle der Banken, Versicherer und Zentralbank. Die Banken würden in wirtschaftlichen Veränderungen eine zentrale Rolle einnehmen, insbesondere indem sie das Wachstum finanzieren, Liquidität in unsicheren Zeiten sichern und ein effektives Risikomanagement betreiben würden. Hingegen seien die Lebensversicherer dabei einen Balanceakt zwischen kurzfristigen Anforderungen und langfristigen strategischen Zielen zu bewältigen, um dauerhaften Erfolg und Kundenvertrauen zu sichern. Zu guter Letzt würde die Zentralbank geldpolitische Maßnahmen treffen wie Zinserhöhungen, um die Inflation einzudämmen, wirtschaftliche Überhitzung zu verhindern und die finanzielle Stabilität zu fördern.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam von dem Finanzplatz Hamburg e.V., dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), der Handelskammer Hamburg und der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein ausgerichtet.

 

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Digitalisierung in der Finanzindustrie: Tokenisierung und elektronische Wertpapiere

Digitalisierung in der Finanzindustrie: Tokenisierung und elektronische Wertpapiere

​Die Digitalisierung der Finanzindustrie schreitet konsequent voran. Gerade in den letzten Monaten wird immer häufiger von der „Tokenisierung“ gesprochen, die ersten „Kryptowertpapiere“ wurden bereits emittiert und der Gesetzgeber hat unlängst einen Entwurf für ein „Finanzmarktdigitalisierungsgesetz“ vorgelegt.

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Bundesweite Befragung liefert 28 Ideen zur Steigerung der Attraktivität der Finanzwirtschaft als Arbeitgeber

Bundesweite Befragung liefert 28 Ideen zur Steigerung der Attraktivität der Finanzwirtschaft als Arbeitgeber

Im gemeinsamen Verbund deutscher Finanzplätze haben wir online und bundesweit junge Menschen nach der Attraktivität der Finanzwirtschaft als Arbeitgeber befragt. Aus den Ergebnissen ließen sich 28 Forderungen herauskristallisieren. Zentrale Forderungen sind die frühzeitige Vermittlung von ökonomischem Wissen in Schulen, die transparente Kommunikation von Karrierewegen und -optionen sowie die Flexibilisierung der Arbeitsorganisation.

Die Ergebnisse der Befragung wurden auf der Internetseite unseres GERMANY FINANCE Verbandes im Sommer veröffentlicht. Insgesamt beteiligten sich 4.744 Teilnehmende im Alter von 15 bis 35 Jahren und reichten 605 Vorschläge ein, über die mehr als 48.000-mal abgestimmt wurde. Sozial- und Datenwissenschaftler:innen der CivicTech-Organisation Make.org haben die Vorschläge in Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Institut für Internet und Demokratie der Universität Düsseldorf ausgewertet und in sechs Aktionsfeldern zu 28 Themen verdichtet.

Die wichtigsten Forderungen aus Sicht der Befragten umfassen:

  • Frühzeitige Vermittlung ökonomischen Wissens in Schulen, unterstützt durch Branchenvertreter, Workshops und ein "Haushaltsfach".
  • Transparente Kommunikation von Berufsfeldern, Arbeitsbedingungen und Verdienstmöglichkeiten.
  • Flexibilisierung der Arbeitszeitgestaltung, alternative Arbeitsmodelle, flexible Urlaubsplanung und die Förderung von Remote-Arbeit und Home-Office.

Die Studie leistete einen wertvollen Beitrag zur Identifikation von wichtigen Faktoren bei der Bewältigung des Nachwuchs- und Fachkräftemangels in der Finanzwirtschaft. Einen detaillierten Bericht zur Studie und ihren Ergebnissen finden Sie hier als PDF zum Download.

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Finanzplatz Hamburg e.V. - Sommerfest 2023

Finanzplatz Hamburg e.V. - Sommerfest 2023

Bei bestem Wetter und bester Aussicht wurde das diesjährige Finanz Platz Hamburg Sommerfest am 10. Juli auf der Merkur-Terrasse der Handelskammer Hamburg gefeiert.

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